Über mich

Dr. Zehava Khalfa – Schriftstellerin, Lyrikerin und Wissenschaftlerin

Ich bin im Norden Israels geboren und lebe heute mit meiner Familie in Berlin. Mein künstlerisches, akademisches und pädagogisches Schaffen bewegt sich an den Schnittstellen von Sprache, Identität und gesellschaftlichem Wandel.

Literarisches Schaffen und Engagement
Meine Lyrik und Prosa sind geprägt von der Erfahrung dem Dialog zwischen den Kulturen. Im Jahr 2020 erschien mein erster Gedichtband „Wo geht das alles hin?“ (Eton 77, Tel Aviv). Meine Werke wurden in zahlreichen renommierten Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht, darunter in der deutsch-hebräischen Anthologie „Was es bedeuten soll“ (Parasitenpresse) und dem Lyrikband „Zwischen den Zeilen“ (Passagen Verlag).

“Ich war Teil des Kollektivs „Jews and Arabs Writing in Berlin“, das sich für die Verbindung muslimischer und jüdischer Stimmen einsetzte, um neue Perspektiven auf das gemeinsame Leben in der Welt zu eröffnen.”  Zudem beteiligte ich mich an dem Projekt „Kreativer Anarchismus“ von Abdulkadir Musa und Marta Sala, in dessen Rahmen meine literarischen Werke in dem zugehörigen Magazin veröffentlicht wurden. Diese Kooperationen waren für mich ein Weg, die Welt auf eigene Weise zu erschaffen und Brücken zwischen Herkunft und Gegenwart zu bauen.

 Für mich ist das Schreiben eine Form des „kreativen Anarchismus“ – ein Weg, die Welt auf eigene Weise zu erschaffen und Brücken zwischen Herkunft und Gegenwart zu bauen.Expertise in der Hebräisch-Vermittlung

Als qualifizierte Hebräischlehrerin mit einem spezialisierten Diplom für die Vermittlung von Hebräisch als Fremdsprache verfüge ich über fundierte pädagogische Expertise in der Vermittlung der modernen hebräischen Sprache (Ivrit). Ich unterrichte Hebräisch an verschiedenen Instituten in Deutschland. In meiner Lehre betrachte ich die Sprache als lebendigen Schlüssel zum Verständnis kultureller Nuancen und komplexer gesellschaftlicher Kontexte.

Akademischer Hintergrund

Neben meiner schriftstellerischen und lehrenden Tätigkeit bin ich promovierte Religionswissenschaftlerin. Meine Dissertation an der Universität Potsdam befasste sich mit der israelischen Siedlungspolitik. Durch meine vielseitige Arbeit nehme ich regelmäßig an internationalen Literaturfestivals, Fachvorträgen und Lesungen teil, um den Diskurs über Migration, Fürsorge und Identität aktiv mitzugestalten.